KiWo-Bericht 2002
Wilde Kinder im Westen - oder das Kinderwochenende des BDKJ.
Am 15. November 2002 ging es los. 5,5 hochmotivierte Teamer aus dem Dekanat Mainz-Süd brachen auf, um den wilden Westen für drei Tage nach Oberreifenberg im Taunus zu holen. Als die Teamer gegen 16 Uhr ankamen, waren bald auch schon die ersten Kinder da, die von ihren Eltern hingebracht wurden.
So ging es dann auch gleich los mit dem Bemalen von Namensschildern. Nach kurzer Kennenlernphase haben sich die Kinder auf die Zimmer "Die-in-den-Sonnenuntergang-reiten", "Die Jolly-Jumpers" und "Die Furchtlosen-Vier" aufgeteilt. Die Teamer teilten sich die Zimmer "Puder-Rosa-Ranch" und "Old-Chef-Hands". Als die Sonne zum ersten Mal den Horizont küsste, feiert die wilde Meute eine Saloonparty mit bombastischen Buffet, lustigen Gruppenspielen, viel Gesang und Palmen (Anmerkung der Redaktion: Wir danken Freddy für diesen Geistesblitz). Zum Schluss des Tages gab es noch eine spontane Zahnputzparty im Pippi-Tipi.
Am nächsten Morgen konnten die Cowboys und Indianer nach einem reichhaltigen Frühstück ihren kreativen Fähigkeiten beim Erstellen von Indianerperlen, Regenmachern, Lucky-Luke-T-Shirts, Freundschaftsbändchen oder Korkdruck-Bildern freien Lauf lassen. Nach einer kurzen Stärkung und einer Siesta ging es darum, neue Mitglieder des Prärierates "Rauchende Köpfe" zu finden. Hierbei wurden fünf Gruppen gebildet und diese mussten an verschiedenen Stationen diverse Aufgaben erfüllen. Gegen Abend wurde nach einer ausgelassenen Tanzeinlage und dem Genuss von "Feuerwasser" der Abend ohne Technik eingeläutet. Zum Auftakt des Abends ohne Technik wurde Goofy alias Verstecken im Dunkeln gespielt. Danach wurde in ruhiger Runde und Kerzenschein gesungen, gemalt, massiert und vorgelesen.
Nachdem die Sonne dann wieder vom Horizont lassen konnte, war der letzte Morgen angebrochen. Leider stellte sich heraus, dass ein Dieb den Schatz des benachbarten Indianerdorfes geraubt hatte, woraufhin diese das Kriegsbeil ausgruben. Wir verbrachten den Morgen damit, den Übeltäter ausfindig zu machen. Durch das Erarbeiten von Hinweisen konnte aus der reichhaltigen Verbrecherkartei von mindestens 30 Daltonbrüdern der Bösewicht entlarvt werden. Nachdem wir mit dem Nachbarstamm wieder Frieden geschlossen hatten, bekamen alle kleinen Hilfssheriffs als Belohnung einen Teil des Gummibärenschatzes. Dann gab es ein traditionelles scharfes Bohnengericht. Hierfür ein Dank an unsere Küchensquaw.
Gegen vier, bevor die Sonne und der Horizont ineinander verschmolzen, wurden die kleinen Cowboys und Indianer von ihren Eltern in die Arme geschlossen und in die heimatliche Zivilisation zurückgeführt.
Die Teamer freuen sich schon jetzt auf das nächste KiWo, das nach alter Tradition wieder im November stattfinden wird.
2002 waren im Team:
Friederike Aulenbacher, Bettina Urban, Susanne Ehrmantraut, Christian Ambach, Matthäus Hoffmann, Bianca Knab
