KiWo-Bericht 2005

"Mit den Piraten auf Kaperfahrt" -
BDKJ-KiWo 2005 vom 30.9. - 2.10.2005 in Wilnsdorf-Wilgersdorf

Schon am frühen Freitagvormittag im September des Jahres 2005 zogen drei unerschrockene Piratenkapitäne los um für ihre neue Mannschaft ein Schiff zu entern. Vorher erbeuteten Sie noch schnell riesige Lebensmittelmengen auf einer nahe gelegenen Insel namens Lidl, um die Besatzung auf den Beinen halten zu können. Sie mussten lange suchen, bis sie im weit entfernten Wilnsdorf-Wilgersdorf bei Siegen ein geeignetes Schiff fanden. Nach einem kurzen aber heftigen Kampf mit dem CVJM-Zivi gehörte das Schiff ihnen. Innerhalb weniger Minuten hatten sie das Schiff nach ihren Wünschen eingerichtet und die Piratenflagge gut erkennbar gehisst.

Kinderwochenende 2005: Unser Piratenschiff

Gegen Spätnachmittag kamen dann die Piraten am Schiff an und auch der Rest des Kapitänsstabs betrat das Deck. Die Neulinge unter den Seeräubern mussten sich nun erst einmal die passende Berufskleidung anlegen und zunftgerechte Augenklappen fertigen. Nach einer Namens-Neugebung (wir konnten das Schiff doch unmöglich Queen Mary III oder Theodor-Noa-Heim heißen lassen) und Schiffstaufe wurde die Mannschaft der "Midnight Sun" vereidigt und auf die bevorstehende Aufgabe eingeschworen. Dann enterten die Holzbeinpiraten, die Piratenbräute, die einäugigen Seeräuber und die Seebären die Kajüten. Nach einem deftigen Mahl stand das Kennen lernen der ganzen Besatzung in lustigen Spielen auf dem Programm. Anschließend feierten alle einen schönen Piratengottesdienst, bei dem sie lernten, dass nicht nur Entern und Rauben, sondern auch Geben und Freundschaft schließen zu einem glücklichen Freibeuterleben führt. An dieser Stelle vielen Dank an Jürgen Seeger, der die wilde Meute nicht gescheut hatte und einige Piraten vom Guten überzeugen konnte. Während sich die Besatzung in die Kajüten verzog, legte die Midnight Sun gegen Mitternacht leise ab. Das Wasser plätscherte wild gegen die Schiffswände und auf Deck. Leider kam auch am nächsten Morgen das Wasser immer noch von oben. Nach einem frühen, aber doch reichhaltigem Frühstück unter Deck schwärmten die Seeräuber aus, um neue Inseln zu erobern. Hierzu mussten sie bei Händlern geschickt Wolle, Holz und Gold tauschen, im Kasino spielen, den ein oder anderen Händler oder die Bank ausrauben und mit offenen Augen umherfahren, um möglichst viel Gold und Rohstoffe für die Kämpfe um die Inseln zu bekommen. Neben Eroberungen von neuen Inseln, konnten sie natürlich auch konkurrierenden Piratenbanden Inseln wegschnappen. Zum Schluss wurde es ganz schön eng im weiten Ozean.

als Team zusammenarbeiten: Inselspiel 1 Organisieren spielerisch erlernen: Inselspiel 2

Nachdem die Fee der Kombüse allen ein leckeres Essen bereitet hatte, mussten die Seeräuber bei der Herstellung von Windlichtern, Leder-Würmchen, Jonglierbällen und Moosgummi-Magneten ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Am späten Nachmittag galt es im Inselspiel das geographische Wissen unter Beweis zu stellen. Es stellte sich immer wieder die Frage, gibt es diese Insel wirklich und sitzt irgendwo ein Teamer, bei dem es dafür Punkte gibt? Oder haben sich die Kapitäne diese Insel nur ausgedacht? Ja, die McDonald’s Insel gibt es, aber wo bitte liegt die Berlin-Insel? Bounty, Mars, Kokos, Kiwi … wer denkt sich denn so Namen aus. Es war schon sehr knifflig, aber die Piratencrew hat auch diese Aufgabe gelöst. Am Abend kamen wir dann auf einer fremden Insel an, auf der wir von wilden Eingeborenen zum Büffet eingeladen wurden.

Unterhaltung... ...und jede Menge Spiele

Anschließend feierten wir eine wilde Strandparty mit Limbotanz und lustigen Spielen. Als dann alle erschöpft in den Kajüten lagen, legte die "Midnight Sun" wieder ab zu der letzten Etappe ihrer Reise. Nach dem Frühstück stellte sich heraus, dass den Piraten ihre Schatzkarte abhanden gekommen war. Sie wussten folglich nicht mehr, auf welcher Insel ihr Schatz versteckt ist. Glücklicherweise hatten sie einige Hinweise, die sie nach dem Lösen kleiner Aufgaben erhielten. So konnten sie am Ende feststellen, dass jede Gruppe ihren Schatz auf einer anderen Insel versteckt hatte und jeder etwas vom Schatz abbekam. Nach dem Mittagessen musste das Schiff geputzt werden, denn es war ja schließlich Sonntag und da gehört es sich so, dass Schiff auf Vordermann zu bringen. Viel zu schnell ertönte der Ruf "Land in Sicht" und die kleinen Piraten gingen nach und nach von Bord. Am Ende standen sie da – die Kapitäne ohne Besatzung – in einem leeren Schiff - und sehnen schon das nächste Jahr herbei, wenn sie hoffentlich den ein oder anderen Pirat wieder sehen. Dann vielleicht als Ritter, Astronautin, Beduine, Zirkusdirektorin, Märchenwäldler, Zauberin oder was auch immer.

KiWo Teamer 2005: Die Kapitäne

Die Kapitäne:

Eva, Bibi, Betty,
Christian, Roman, Manuel und Flom
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